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Das Nano-Aquarium, auch bekannt als Nano Cube oder Mini Aquarium, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Kein Wunder, denn wo ein großes Becken auch unzählige Kosten und großen Aufwand verursacht, ist ein Nano-Aquarium besonders pflegeleicht, sehr kostengünstig und dennoch ebenso hübsch anzusehen. Eine echte Alternative also, wenn euch der notwendige Platz für ein großes Aquarium fehlt oder ihr den Pflegeaufwand scheut.

So verbraucht das Nano-Aquarium äußerst wenig Wasser, kaum Strom und vor allem findet es in jeder noch so kleinen Wohnung seinen Platz, da es weder besonders schwer, noch besonders üppig ausfällt. Ideal also für Einsteiger in Sachen Aquaristik. Zumindest scheint es auf den ersten Blick so.

Nano-Aquarium
Nano-Aquarium – alles, was Du wissen musst!

Auf den zweiten Blick, sieht die Sache schon etwas anders aus. Denn Natürlich können auch bei einem Nano Cube jede Menge Fehler begangen werden, die gravierende Auswirkungen auf die darin lebenden Tiere und Pflanzen haben. Überhaupt solltet ihr euch immer wieder klar machen, dass ihr mit dem Nano-Aquarium ein eigenes Biotop erzeugt, für das ihr fortan auch die volle Verantwortung übernehmen müsst. Dies gilt insbesondere für die darin lebenden Tiere, denn für sie ist das Mini Aquarium ihr Zuhause und ihre Heimat.

Als leidenschaftlicher Aquaristik Fan, möchte ich euch hier auf der Website über das Thema Nano Cube und Nano-Aquarium aufklären. Außerdem gebe ich praktische Tipps zur Einrichtung bzw. Pflege und spreche Empfehlungen aus, damit ihr euch nicht durch die große Anzahl an minderwertigen Produkten kämpfen müsst, sondern von Anfang an etwas Preiswertes und Hochwertiges für euer neues Hobby findet.

Wer sich für die Nano Aquaristik interessiert, ist hier also genau richtig. Und wer plant, einen eigenen Nano Cube bzw. ein eigenes Nano-Aquarium einzurichten, der bekommt hier nicht nur das notwendige Wissen, sondern auch jede Menge Tipps, die typische Anfängerfehler oder Probleme verhindern können. Einfach weiterlesen und sich von den kleinen Unterwasserwelten begeistern lassen.

Was ist ein Nano-Aquarium?

Das Wort „Nano“ findet seinen Ursprung im griechischen »nãnos«, was nichts anderes als Zwerg bedeutet. Heutzutage gilt es als physikalische Einheit und steht im Volksmund daher im Grunde für nichts anderes als „besonders klein“ oder auch »winzig«. Das Nano-Aquarium ist demnach ein besonders kleines Aquarium. Ganz einfach.

Erklärung, was ist ein Nano-Aquarium
Was ist ein Nano-Aquarium überhaupt? Auf dieser Seite findest Du Tipps und Tricks aus Erfahrungen in der Aquaristik seit 2006!

Während ein gewöhnliches Aquarium also gerne mal weit über 70 Liter Wasser enthält und entsprechend groß und umfangreich ausfällt, mit allerlei Pflanzen und Fischen, ist das Nano-Aquarium besonders klein. In der Regel fasst es nur bis zu maximal 60 Liter Wasser, oft allerdings deutlich weniger.

Weil das Nano-Aquarium oft Quadratisch ist und somit nicht in die Länge geht, hat sich auch der Begriff Nano Cube etabliert. Ein kleiner Würfel also, der oft nicht mehr als 30 bis 50 Zentimeter misst. Natürlich gibt es auch andere Größen und Formen, doch der Nano Cube ist eben das gängigste Modell für ein Nano-Aquarium und die Würfelform entsprechend beliebt.

Durch die geringen Maße, fällt beim Nano-Aquarium alles ein wenig kleiner aus. Sei es nun der Filter, die Beleuchtung, die Pflanzen oder auch die Fische und anderen Tiere. Deshalb schwimmen im Nano-Aquarium auch sogenannte Nano Fische und keine Karpfen, doch das erkläre ich euch weiter unten noch einmal etwas genauer.

Das Schöne am Nano-Aquarium ist, dass es durch seine geringe Größe, nicht nur deutlich weniger Kosten verursacht, sondern auch einen sehr geringen Pflegeaufwand besitzt. Gerade Einsteiger in Sachen Aquaristik, können mit einem entsprechenden Nano-Aquarium Komplettset (welches dann Filter, Beleuchtung, Bodengrund, Dünger und Wasseraufbereiter enthält) schnell und einfach ihren eigenen Nano Cube realisieren. Welches Nano-Aquarium Komplettset ich euch empfehlen würde, damit zu Beginn nichts schiefgeht, seht ihr unten.

Nano-Aquarium Komplettset

Die einfachste Art, ein Nano-Aquarium oder Nano Cube aufzubauen, ist sicherlich ein entsprechendes Nano-Aquarium Komplettset zu kaufen. In diesem ist in der Regel alles enthalten, was ihr für den Anfang benötigt. Vom Filter, bis hin zum Wasseraufbereiter, der Beleuchtung und dem richtigen Bodengrund, habt ihr demnach alles mit nur einem Kauf erledigt und müsst euch nicht mit den einzelnen Produkten oder einem umfangreichen Vergleich beschäftigen.

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Normalerweise ist bei einem Nano-Aquarium Komplettset außerdem schon alles aufeinander abgestimmt. Ihr spart euch also eine umfangreiche Recherche darüber, was genau, bei welcher Größe, mit welchem Bodengrund und mit welcher Beleuchtung funktioniert. Ziemlich praktisch.

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Wer die verschiedenen Hersteller ansehen und vergleichen möchte, für den habe ich eine Unterseite erstellt, auf der genau das möglich ist. Dort sind alle Nano-Aquarium Hersteller zu finden, inklusive Einkaufsmöglichkeiten und weiteren Informationen. Einfach mal ein wenig einlesen, wenn ihr euch dafür interessiert.

Tiere im Nano-Aquarium

Das Nano-Aquarium mag besonders klein sein, doch deshalb ist es noch lange nicht gleichgültig, wie ihr es einrichtet oder welche Tiere ihr in eurem Nano Cube haltet. Im Gegenteil sogar. Gerade bei den Tieren ist es wichtig, die richtigen Lebewesen zu auszuwählen, damit diese in der kleinen Umgebung zurechtkommen, sich wohlfühlen und entfalten können.

Kampffisch im Nano-Cube
Mein Kampffisch Henry fühlt sich super wohl als Besatz im Nano-Cube!

Besonders beliebt sind die winzigen Nano Fische, die das Nano-Aquarium mit viel Leben füllen. Auch Zwerggarnelen, Zwergflusskrebse bzw. Zwergkrebse und Schnecken, fühlen sich im Nano Cube meist pudelwohl. Hier gilt übrigens, dass sich die kleinen Fische und Tiere, ideal für Aquarium Anfänger eignen, da sie, zumindest im Vergleich zu großen Aquarien, relativ anspruchslos sind, was ihre Umgebung und Nahrung betrifft.

Wichtig ist bei dem Nano-Aquarium allerdings, dass es keinen sogenannten Übersatz gibt. Übersatz bezeichnet in der Aquaristik ein Aquarium, in dem zu viele Tiere, auf zu engem Raum leben. Durch die Enge, die bei zu vielen Tieren zwangsläufig entsteht, fühlen sich die Fische dann unwohl, neigen zu Krankheiten und auch die Wasserqualität leidet spürbar darunter, sodass selbiges ständig gereinigt und ausgetauscht werden muss. Kein schöner Ort, um dort zu leben.

Gerade in einem Nano-Aquarium, wo sowieso schon wenig Platz ist, sollte es daher nicht zu einem Übersatz kommen. Es mag auf den ersten Blick schön anzusehen sein, wenn ein Nano Cube voller Fische ist, doch auf den zweiten Blick wird deutlich, dass die kleinen Lebewesen dort extrem leiden, wenn sie mit so vielen anderen gemeinsam leben müssen. Weniger ist also mehr, vor allem bei einem Nano-Aquarium.

Vorbereitung für ein Nano-Aquarium

Die Aquaristik ist teuer, erfordert sogfältige Vorbereitung und vor allem eine genaue Planung. Nur weil ein Nano-Aquarium klein ist, fällt diese Arbeit vorab natürlich nicht weg.

Aquariumeinrichtung
Du willst auch ein schön eingerichtetes Nano-Becken? Dann ließ dich vorher gut ein, denn nur mit etwas Vorwissen stsrtest Du problemlos!

Alles muss bedacht und geplant sein, bevor Pflanzen, Fische und andere Tiere in den Nano Cube einziehen.

Daher habe ich hier eine kurze Checkliste für euch erstellt, die deutlich macht, was genau ihr benötigt, um ein Nano-Aquarium aufzubauen und einzurichten. Am Ende entstehen so Kosten, die in ihrem Anschaffungspreis ungefähr im Bereich von 200 bis 300 Euro liegen. Dazu kommen noch laufende Kosten, die ich in meinem Ratgeber »Was kostet ein Nano-Aquarium?« noch einmal genauer aufschlüsseln werde.

Nano-Aquarium Checkliste

  • Aquarium (also das Glasaquarium)
  • Bodengrund bzw. Aquariumkies
  • Nährboden bzw. Nährstoffbodengrund (optional)
  • Beleuchtung (am besten LED-Beleuchtung)
  • Nanofilter (wichtig: Garnelensicher)
  • Wasserpflanzen
  • Pflanzenpinzette
  • Wassertest Set
  • Zeitschaltuhr
  • Fangnetz
  • Thermometer
  • Spezial-Unterlage für Aquarien
  • Bakterienstarter (sehr nützlich)
  • Durchsichtiger Gummischlauch (für den Wasserwechsel)
  • Dekoration (Wurzeln, Steine, Versteckmöglichkeiten)
  • Garnelen, Schnecken und ggf. Nano-Fische

Weil die Vorbereitung sehr umfangreich ausfallen kann und gerade Anfänger bei ihrem ersten Nano-Aquarium bzw. Nano Cube alles richtig machen sollten, habe ich zum Thema Vorbereitung, einen eigenen Bereich auf der Website aufgebaut. Dort finden interessierte weitere Infos und jede Menge Tipps, um die Vorbereitung für ihr eigenes Nano-Aquarium erfolgreich abzuschließen.

Zum Bereich Vorbereitung →

Nano-Aquarium einrichten

Ist das Nano-Aquarium aufgestellt und ist der richtige Platz gefunden (wichtige Hinweise zum Standort findet ihr hier), muss es nur noch eingerichtet werden. Hier kommt es ganz auf den eigenen Geschmack und die Vorlieben an, denn in der Gestaltung gibt es viele Möglichkeiten. Auch wenn der Nano Cube zunächst einmal recht klein wirkt, gibt es doch viele interessante Gestaltungsideen, die aus dem kleinen Aquarium, eine aufregende Unterwasserwelt gestalten.

Die Einrichtung beginnt dabei mit der passenden Folie für die Rückwand, geht weiter zu einem praktischen Bodengrund und den richtigen Pflanzen, die sich innerhalb eures Nano-Aquariums besonders wohlfühlen und sich demnach auch entfalten und entwickeln können. Wasser, Filter und Lampe etc. müssen ebenfalls korrekt angebracht und eingestellt werden. Doch das versteht sich vermutlich von selbst.

Allgemein dauert die Einrichtung, auch bei einem vergleichsweise kleinen Nano Cube, gerne mal um die drei Stunden. Nehmt euch daher lieber etwas zu viel Zeit, als zu wenig. Gerade Anfänger sollten diesen Tipp beherzigen, denn bevor das Nano-Aquarium nicht funktionsfähig ist, dürfen auch keine Fische einziehen. Die komplette Einrichtung dauert ungefähr 19 Tage. Erst danach sind die Pflanzen soweit stabil, Wasser und Beleuchtung sind richtig eingestellt und alles scheint bereit dafür, einen neuen Lebensraum zu bieten.

Mehr Informationen zur Gestaltung und einige wichtige Warnhinweise, zu den typischen Fehlern dabei, findet ihr im Bereich »Einrichtung«. Dort erkläre ich euch alles noch ein wenig genauer und gehe ausführlicher auf einzelne Aspekte ein.

Zum Bereich Einrichtung →

Fische im Nano-Aquarium

Auch wenn das Nano-Aquarium zu Beginn erst einmal ohne Fische auskommen muss und sich der Alltag mit Beleuchtung, Pflanzen und Filter, zunächst etwas einspielen sollte, ist irgendwann der Zeitpunkt gekommen, wo Leben in den Nano Cube einziehen darf. Ob das Nano Fische sind, bleibt allerdings euch überlassen.

Fische im Aquarium
Tue den Lebewesen und dir den Gefallen, dass Du dich vor dem Kauf über Ansprüche und Haltungsbedingungen zu informieren! Die Tiere danken es dir :)

Denn natürlich können in ein Nano-Aquarium auch andere kleine Tiere einziehen. Sehr beliebt sind beispielsweise verschiedene Arten von Schnecken. Auch Zwerggarnelen werden gerne genommen, um ein Nano Cube mit Leben zu füllen. Schnecken werden meist als erstes, noch während der Einfahrphase in das Becken gesetzt, da sich auch gut gegen Algen wirken. Dann folgen meist die Garnelen und Nano Fische, bis der endgültige Bestand erreicht wurde. Wie oben schon erwähnt, sollte ein Nano-Aquarium aber niemals zu voll werden. Belasst es also bei einer kleinen, sehr gezielten Auswahl an Fischen und anderen Tieren, um keinen Übersatz zu riskieren.

Das richtige Einsetzen der Fische, also der Tierbesatz, ist ebenfalls wieder ein sehr umfangreiches und durchaus wichtiges Thema. Auf gar keinen Fall sollten Nano Fische, Garnelen und Schnecken, einfach so und schon gar nicht gleichzeitig in das Nano-Aquarium gelassen werden. Hier muss sehr behutsam vorgegangen werden, damit sich das abgestimmte Biotop auf die neuen Bewohner einstellen kann. Andersrum natürlich ebenfalls.

Auch hier habe ich euch deshalb wieder eine detaillierte Anleitung, mit einer Vielzahl an Tipps und Tricks geschrieben, damit bei eurem Nano-Aquarium nichts schiefgehen kann.

Zum Bereich Tierbesatz →

Viel Freude mit eurem Nano Cube

Nano-Becken
Achtung Suchtgefahr! Meist bleibt es nicht lange bei nur einem Nano-Becken! Sehr schnell schleicht sich suchtartiges Verhalten ein und ein nächstes Aquarium findet Platz auf dem SIdeboard im Wohnzimmer :D Eine tolle Sucht, oder?

Nun hoffe ich, dass ich euch ein wenig für das Thema Nano-Aquarium begeistern konnte. Ob es nun ein klassischer Nano Cube oder ein etwas größeres Nano-Aquarium wird, bleibt natürlich euch überlassen. Auch welche Tiere und Pflanzen ihr einsetzt, dürft ihr gerne selbst entscheiden.

Wichtig ist, dass ihr euch vorab gut informiert und jeden Schritt entsprechend plant. Hier auf der Website habe ich für alle Punkte den richtigen Ratgeber geschrieben, um euch ganz gezielt über die einzelnen Themen zu informieren. Klickt euch einfach ein wenig hindurch, sammelt Tipps und Tricks und schon kann es mit dem eigenen Nano-Aquarium losgehen.

Dabei wünsche ich euch nun viel Spaß und Freude. Bei Fragen, oder wenn ihr euch mit Gleichgesinnten über euer neues Nano-Aquarium austauschen möchtet, könnt ihr auch gerne das Forum besuchen.

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